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Als Dramatikerin ist die 1974 in Freiburg geborene Rebekka Kricheldorf längst eine der renommiertesten Stimmen des Landes, hat Auftragswerke für das Staatstheater Stuttgart geschrieben, war Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, erhielt den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes oder den Förderpreis des Schiller-Gedächtnispreises. Nun hat sie ihren ersten Roman geschrieben: „Lustprinzip“.

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Erzählt wird von Larissa und ihren Freunden, die fast alle aus der Provinz nach Berlin gezogen sind, um in besetzten Häusern oder Fabriketagen für wenig Miete zu wohnen und lange, wilde Nächten in finsteren Kellerbars oder auf endlosen Teerdächern zu feiern. Sie sind jung und begierig, ihr Leben liegt so brach und unfertig vor ihnen wie die Stadt, in der sie leben.

Es ist das Berlin der 90er Jahre, wild, frei und ungezähmt wie sie selbst. Rebekka Kricheldorfs großartiges Romandebüt, so unsere Rezensentin Ina Beyer, ist eine beredte Zeitgeistskizze der 90er Jahre, wühlt gekonnt in den Eingeweiden der Stadt Berlin zu jener Zeit und begleitet die 21-jährige Larissa von Winter bis Herbst auf dem Parcours ihrer Selbstfindung.

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