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Kritisch, aktuell und mit viel Gespür für die Bruchlinien des Lebens – vier Autorinnen und Autoren mit Bezug zu Baden-Württemberg konnten mit ihren schriftstellerischen Werken überzeugen. Cihan Acar und Valentin Moritz teilen sich ein Stipendium, zwei Vollstipendien gehen 2021 an die Stuttgarter Theres Essmann und Frank Rudkoffsky.

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Großes Themenspektrum unter den Ausgezeichneten

Theres Essmann wurde ausgezeichnet für ihren Roman „Federico Temperini“ über die Freundschaft eines Taxi-Fahrers mit einem Fahrgast, der ganz für seine Obsession mit dem Geigenvirtuosen Paganini lebt.

Frank Rudkoffsky wurde für seinen Roman „Fake“ mit dem Landesstipendium ausgezeichnet. Darin kämpft ein scheinbares Vorzeigepaar mit dem Erfolgsdruck und den Gefahren in der Scheinwelt des Internets.

Cihan Acar und Valentin Moritz wurden jeweils für „Hawaii“ und „Kein Held. Erinnerungen“ ausgezeichnet.

Auszeichnung für Autor*innen mit Bezug zum Bundesland

Mit den Literaturstipendien des Landes Baden-Württemberg werden außergewöhnliche Nachwuchsautor*innen ausgezeichnet, die eine Affinität zu Baden-Württemberg haben – etwa durch Geburt, Wohnort, Ausbildung oder Schwerpunkt ihres Schaffens. Die Schriftsteller*innen erhalten jeweils über ein Jahr ein Vollstipendium in Höhe von 12.000 Euro. Zur Auszeichnung gehört auch eine gemeinsame Lesereise durch Baden-Württemberg.

Gespräch Cihan Acar - Hawaii

Kemal hat Mist gebaut: Bei einem illegalen Autorennen hatte er einen Unfall. Mit der Karriere als Profifußballer in der Türkei ist es vorbei. Deshalb kehrt Kemal in seine Heimatstadt Heilbronn zurück, besucht Eltern und Freunde, geht in die Moschee und in die Disco – und sucht nach Plan B. Cihan Acar erzählt in „Hawaii“ die anrührende Coming-of-Age-Geschichte eines jungen Mannes: ein überraschend humorvoller Text und zugleich eine Liebeserklärung an die Stadt Heilbronn.
Der Autor Cihan Acar im Gespräch über seinen Roman „Hawaii“!

Verlag Hanser Berlin
ISBN 978-3-446-26586-8
256 Seiten
22 Euro  mehr...

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Literatur Valentin Moritz, „Kein Held. Erinnerungen"

Niederdossenbach ist ein kleines Dorf in Südbaden, alemannisch wird hier gesprochen, die Alten bestimmen den Gang der Dinge. Dort ist Autor Valentin Moritz aufgewachsen, dann aber in die bunte Welt von Berlin gezogen. In seinem neuen Buch hat er die Geschichte seines 90-jährigen Großvaters festgehalten. Im Dialog mit seinen eigenen Kindheitserinnerungen beschreibt er einen positiven, weltoffenen Mann, der sich nicht verbiegen ließ und trotzdem „kein Held“ war.  mehr...

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