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Das Literaturfest Prosanova in Hildesheim will keine „geschmeidigen“ Bücher diskutieren, die nur einen „Diskursbeitrag“ zur unmittelbaren Gegenwart darstellen. Bei der Auswahl hätten die künstlerischen Leiter*innen Wert darauf gelegt, „dass sensibel auf andere Personengruppen Rücksicht genommen wird,“ nicht einfach Literatur zu machen, „die sprachliche Kunststücke vollbringt, aber möglicherweise andere Menschen diskriminiert und verletzt“, so die Autorin Mirjam Wittig in SWR2. Literatur müsse in der Lage sein, die Welt als eine gemeinsame zu beschreiben.

Radikale Texte würden beispielsweise in der Reihe „Was bleibt?“ besprochen, mit Texten junger Autor*innen, die nicht mehr am Leben seien, darunter ein Text des Autors Julian Amankwaa aus der Zeitschrift „Edit“, „in dem gerade heftigste Formen von Diskriminierungen in einer Gruppe junger Menschen ausbuchstabiert werden,“ so Wittig.

Noch bis zum 14. Juni können Veranstaltungen von Prosanova in Hildesheim online mitverfolgt werden.

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