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Unter dramatischen Umständen ist der Dichter Friedrich Hölderlin 1806 nach Tübingen zurückgekehrt. Aufgrund seiner politischen Äußerungen und Kontakte musste er mit einer Anklage wegen Hochverrats rechnen. Ob er sich deswegen in „Raserei“ flüchtete, wie es sein Freund Sinclair vermutete, ist unklar. Tatsache ist, dass Hölderlins Mutter die Einweisung des Sohnes in das neue Tübinger Klinikum veranlasste. Aus diesem Behandlungsmartyrium befreite ihn der Schreinermeister Zimmer, ein Bewunderer Hölderlins. Er bot dem Dichter Zuflucht in seinem Turm, in dem Hölderlin die zweite Hälfte seines Lebens verbringen sollte. In unserer Reihe „Hölderlins lyrische Landschaften“ erklärt der Hölderlin Experte Thomas Schmidt die Entstehungsgeschichte des Turmgedichts „Linien des Lebens“.

Literatur 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin

2020 jährt sich der Geburtstag von Friedrich Hölderlin zum 250. Mal. Kaum ein anderer Dichter fordert die Künste und seine Leserschaft bis heute so heraus wie er. Mit seinen kühnen Sprachexperimenten, die keiner Strömung, weder der Klassik noch der Romantik, zuzuordnen sind, führte er die Dichtung in die Moderne.  mehr...

Gedichte Hölderlins lyrische Landschaften

In seinen Gedichten wanderte Hölderlin durch Landschaften und Städte, er verfasst eine Ode an die Stadt Heidelberg und eine Hymne auf Stuttgart, widmet Donau, Neckar und Rhein eigene Gedichte. SWR2 stellt zwölf Gedichte und ihre Orte vor.  mehr...

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