Literatur

UNESCO kürt Straßburg zur „Welthauptstadt des Buches“ 2024

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Geothehaus in Strassburg (Foto: IMAGO, Foto: Hans Lucas)
Straßburg wurde auch aufgrund seines literarischen Erbes gewählt: Johann Wolfgang von Goethe lebte 1770-1771 während seines Studiums in der künftigen Weltbuchhauptstadt am dortigen Fischmarkt, heute Rue du vieux marché aux poissons. Foto: Hans Lucas

Straßburg ist von der UNESCO zur „Welthauptstadt des Buches“ 2024 gekürt worden. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen verwies bei der Bekanntgabe am 20. Juli in Paris unter anderem auf öffentliche Lektüre-Veranstaltungen, die die Stadt zu sozialen Themen und zum Klimawandel organisiert hatte. Aktuelle Welthauptstadt des Buches ist Guadalajara in Mexiko, nächstes Jahr folgt die ghanaische Hauptstadt Accra. Der Titel wird seit 2001 vergeben.

In unsicheren Zeiten griffen viele zu Büchern als Zuflucht und Quelle von Träumen, so UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay. Bücher hätten „die einzigartige Fähigkeit, ebenso zu unterhalten wie zu lehren“. Deshalb solle jeder Zugang zu Wissen und Reflexion durch Bücher und Lektüre haben.

Start am am 23. April 2024, dem Welttag des Buches

Als „Welthauptstadt des Buches“ werden Städte ausgezeichnet, die vorbildliche Konzepte vorweisen, um den Buchmarkt und die Leseförderung zu stärken. Auch die Zugänglichkeit von Büchern für die Bevölkerung spielt eine Rolle. Die betreffende Stadt trägt den Titel ein Jahr lang, beginnend mit dem 23. April, dem Welttag des Buches und des Urheberrechts. An der Vergabe sind neben der UNESCO die Internationale Vereinigung bibliothekarischer Verbände und Einrichtungen sowie die Internationale Verleger-Union beteiligt.

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