Literatur

Schriftsteller Georg Klein erhält Großen Preis des Deutschen Literaturfonds

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Georg Klein, Schriftsteller (Foto: IMAGO, IMAGO / gezett)
Georg Klein, in Augsburg geboren und in Ostfriesland lebend, was ihm 2012 den Niedersächsischen Staatspreis einbrachte IMAGO / gezett

Der Schriftsteller Georg Klein wird mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds geehrt. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung erhält der 69-Jährige, der im ostfriesischen Bunde lebt, für seine „Sprach- und Fabulierfähigkeit“, wie die Jury begründete. Das literarische Werk von Klein zeichne sich aus durch das „virtuose Spiel mit bekannten Genres, die stets eine literarische Umwertung erfahren“, hieß es weiter in der Jury-Begründung, die am 29. Juni bekanntgegeben wurde.

„Was Literatur vermag, uns nämlich in fremde, in bedrohliche Welten und Weltsichten zu entführen, in denen Schein und Sein nicht getrennt sind, davon erzählt das umfangreiche Werk dieses Autors, der die Konventionen des Romans ebenso beherrscht wie bricht.“

Klein („Roman unserer Kindheit“, „Miakro“) wurde in der Vergangenheit unter anderem bereits mit dem renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Ehemaliger Kranichsteiner Literaturpreis

Der „Große Preis des Deutschen Literaturfonds“ hieß bis 2019 „Kranichsteiner Literaturpreis“ und gehört zu den höchstdotierten Literaturpreisen in Deutschland. Er wird vom Verein "Deutscher Literaturfonds" vergeben, der Staatsministerium für Kultur und Medien gefördert wird.

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Rezension von Ulrich Rüdenauer.
Rowohlt Verlag, 269 Seiten, 22 Euro
ISBN 978-3-498-03584-6  mehr...

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