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Magnussons „Männerhort“ wurde an über 100 Theatern gespielt

Der deutsch-isländische Schriftsteller Kristof Magnusson kann etwas, was nicht viele deutschsprachige Autoren können: Komödien schreiben. Sein Theaterstück „Männerhort“ wurde seit der Uraufführung am Bonner Schauspielhaus im Oktober 2003 inzwischen an über 100 Theatern im In- und Ausland gespielt und außerdem verfilmt.

Seine drei Romane wurden allesamt Bestseller. In seinem neuen Roman „Ein Mann der Kunst“ nimmt er kunstbeflissene Bürger*innen ebenso aufs Korn wie selbstverliebte Künstler.

Magnusson schreibt kluge, satirische, aber nicht bösartige Dialoge

Seit vielen Jahren versorgt der Schriftsteller Kristof Magnusson die deutschen Leser und Leserinnen mit gewitzten und klugen, satirischen, aber nicht bösartigen Dialogen. Nicht von ungefähr hat er als Theaterautor begonnen - und diese Herkunft merkt man auch seinen Romanen an. Es wird viel geredet - miteinander, übereinander und aneinander vorbei. Mal erzählt Magnusson vom Erwachsenwerden, mal von der Bankerszene, mal vom Literaturbetrieb.

Kunstfans treffen auf grummeligen, eitlen Künstler

Im neuen Roman „Ein Mann der Kunst“ steht, wie der Titel schon sagt, die Kunst im Mittelpunkt. Es geht um einen Künstler, um sein Image, um Bilder, den Kunstmarkt und vor allem um eins - die Kunstfans.

„Ein Buch, das einem die Liebe zur Kunst und zur Literatur zurückgeben kann.“

Denis Scheck in der Sendung "lesenswert"

Von der Öffentlichkeit zurückgezogen, lebt der berühmte Maler KD Pratz auf einer Burg am Rhein. Als Kunstfreunde ihm ein Museum widmen wollen, macht er eine Ausnahme und empfängt sie für einen exklusiven Besuch in seinem Zuhause. So finden sich ein grummeliger, eitler Künstler und seine geschmeichelten Verehrer zusammen, die allerdings nach und nach die Beherrschung verlieren, als ihr Idol beginnt, ihnen die Unvollkommenheit der Welt und ihre eigene um die Ohren zu hauen…

Der Autor:
Der 1976 in Hamburg geborene Schriftsteller Kristof Magnusson ist Dramatiker, Romancier und ein höchst produktiver Übersetzer aus dem Isländischen. Sein Vater ist Isländer, seine Mutter Deutsche. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Kirchenmusiker und studierte dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und an der Universität in Reykjavik.

2005 debütierte er mit dem Roman „Zuhause“, ein Island-Hamburg-Roman und eine ungewöhnliche Liebes-, beziehungsweise Beziehungskomödie. „Ein Mann der Kunst“ ist sein vierter Roman.

Büchersendung lesenswert mit Denis Scheck

In der Büchersendung „lesenswert“ im SWR Fernsehen stellt Denis Scheck Autoren und ihre Bücher im Gespräch vor.  mehr...

Literatur Kristof Magnusson, „Ein Mann der Kunst”

In einer Burg im Rheingau lebt zurückgezogen der Künstler KD Pratz. Er gilt zwar als schwierig im Umgang, aber auch als der berühmteste Künstler der Gegenwart. Als ihm das Museum Wendevogel aus Frankfurt einen eigenen Bau widmen will, muss nur noch der Förderverein des Museums dem Deal zustimmen. Deswegen begibt sich eine Reisegruppe in den Rheingau, um sich vom Künstler überzeugen zu lassen. In Kristof Magnussons Roman „Ein Mann der Kunst” treffen ein radikaler Künstler und seine sehr angepassten Fans aufeinander. Eine liebevolle Satire auf die Kunstwelt.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

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