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Klasse und Habitus – Autorinnen und Autoren erzählen vom Milieuwechsel

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Gesellschaftliche Klassen sind wieder ein Thema, auch in der Literatur. In den letzten Jahren haben einige Autorinnen und Autoren über ihre eigene, nicht so privilegierte Herkunft geschrieben - und über das, was folgt, wenn man sie hinter sich lässt.

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Sie erzählen vom Unbehagen in beiden Milieus, von sozialer Scham und Gefühlen der Unzulänglichkeit. Aber auch von wieder erwachtem Klassenbewusstsein und einem neuen Wir-Gefühl. Welche Bedeutung haben die Memoirs französischer Autorinnen und Autoren wie Didier Eribon oder Annie Ernaux für deutsche Schriftsteller? Und welche Rolle spielen die feinen sozialen Unterschiede im Literaturbetrieb?

Buchkritik Annie Ernaux - Eine Frau

Annie Ernaux schrieb kurz nach dem Tod der Mutter 1986 ein Buch der Erinnerung über ein schwieriges Verhältnis, geprägt vom Schmerz der Entfremdung. Ein berührendes Leseerlebnis.  mehr...

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Buchkritik Anke Stelling - Schäfchen im Trockenen

Was, wenn einem früher ein Stück vom großen Kuchen versprochen wurde und das Geld dann doch nicht fürs ersehnte Wohneigentum reicht? Wenn nur die anderen ihre „Schäfchen ins Trockene“ bringen können? Anke Stelling mit einer entwaffnend ehrlichen Geschichte aus dem Berliner Baugruppenmilieu.

Rezension Frank Hertweck

Verbrecher Verlag
ISBN: 978-3957323385
300 Seiten
22 Euro  mehr...

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Aula Die neue Klassen-Gesellschaft

In Deutschland werden wirtschaftlicher Erfolg und Innovationskraft von einer neuen progressiven Mittelschicht getragen. Sie gelten als "Gewinner". Die alte Mittelschicht dagegen fühlt sich ins Abseits gedrängt. Der Soziologe Andreas Reckwitz beschreibt die fragile Architektur der spätmodernen Gesellschaft.  mehr...

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