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Kein Ende der Geschichte – Eva Menasse über ihren Roman „Dunkelblum“

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„Ich mag es, wenn es sehr lustig oder sehr dramatisch ist“, meint Eva Menasse im lesenswert Gespräch. Und sie tritt mit ihrem neuen Roman „Dunkelblum“ den Beweis an.

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Eva Menasse erzählt In ihrem neuen Roman „Dunkelblum“ von den Bewohnern eines österreichischen Dorfes. Dass sie etwas zu verstecken haben, wird schnell klar. Wie groß das Geheimnis ist, weiß man aber nicht - bis 1989 eine Leiche auftaucht.

Trickreich-versponnen entsteht eine unheimliche Geschichte aus dem Herzen Europas; mit sicherem Blick für die Schwächen ihrer Figuren und den Umgang mit historischer Schuld.

Eva Menasse gehört mit ihren Romanen und kritischen Essays zu den bekanntesten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart.

Buchkritik Eva Menasse – Dunkelblum

Ein bitterironischer Provinzroman: „Dunkelblum“ erzählt von einer fiktiven Kleinstadt an der österreichisch-ungarischen Grenze, die im Wendejahr 1989 in den Strudel der Ereignisse gerät. Doch die Einwohner des Ortes sind vor allem mit sich selbst beschäftigt – und mit der Wiederkehr verdrängter NS-Geschichte. Geschickt und stilsicher erzählt bietet „Dunkelblum“ tiefe Einblicke in die labile Psyche des provinziellen Österreich.
Rezension von Jörg Magenau.
Kiepenheuer & Witsch Verlag, 528 Seiten, 25 Euro
ISBN: 978-3-462-04790-5  mehr...

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lesenswert Quartett mit Denis Scheck Gespräch über den Roman "Dunkelblum" von Eva Menasse

Eva Menasses Debüt „Vienna“ feierte 2005 schon Erfolge, ihre Romane und Erzählungen wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die gebürtige Wienerin lebt seit über 20 Jahren in Berlin. Ihr neuer Roman „Dunkelblum“ wurde für den deutschen Bücherherbst 2021 sehnlichst erwartet. Denis Scheck stellt das Werk vor.  mehr...

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