Literatur

Jürgen Heimbachs Krimi „Vorboten" spiegelt Zeitgeist zwischen den Weltkriegen

STAND
AUTOR/IN
Anke Sprenger

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Der Kriegsheimkehrer Wieland Göth erlebt in seinem rheinhessischen Heimatdorf eine vom Krieg traumatisierte und tief rassistische Dorfgemeinschaft. Als ein Separatist umgebracht wird, heizt sich im Dorf die Stimmung gegen die französischen Rheinlandbesetzer noch einmal mehr auf. Nach und nach deckt Wieland auf, wie alle Dorfbewohner dem so genannten „Grafen“ in politischer Hetze nacheifern. In diesem dörflichen Mikrokosmos beschreibt der Mainzer Autor und Glauser-Preisträger Jürgen Heimbach in einer düsteren, vor Spannung kaum zu übertreffenden Atmosphäre die ersten „Vorboten“ der bevorstehenden Naziherrschaft.

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Anke Sprenger