Gespräch und Lesung

Isabel Fargo Cole – Die Goldküste

STAND
INTERVIEW
Katharina Borchardt

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1901 verschwand er nach Alaska: der Ururgroßvater von Isabel Fargo Cole. Am Klondike-Fluss war ein Goldrausch ausgebrochen.

Da wollte auch Arva Alphonso Fargo dabei sein. Seine Frau und die vier Kinder ließ er in Kalifornien zurück. Er ward nie wieder gesehen.

Über ein Jahrhundert später macht sich die Autorin Isabel Fargo Cole auf Spurensuche. Sie recherchiert ihrem abgängigen Vorfahren in Familiengesprächen und Zeitungsarchiven hinterher. Außerdem bereist und beschreibt sie das riesige Alaska – Nature Writing vom Feinsten! Und sie nimmt die Beringstraße in den Blick, über die einst die ersten Menschen von Sibirien nach Amerika einwanderten.

Isabel Fargo Cole wurde 1973 in Illinois geboren. Seit 1995 lebt sie in Berlin. Mit „Die Goldküste“ hat sie einen tief wurzelnden und aus mehreren Erzählsträngen bestehenden Essay über den nördlichsten der 50 amerikanischen Bundesstaaten geschrieben. Eine intellektuelle Abenteuergeschichte, von der sie im Gespräch mit SWR2-Literaturredakteurin Katharina Borchardt berichtet.

Judith Schalansky (Hg.) Reihe Naturkunden
Matthes & Seitz Verlag, 367 Seiten, 38 Euro
ISBN 978-3-7518-0217-8

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Mit Büchern von Arno Geiger, Katharina Pressl, Isabel Fargo Cole, Franziska Thun-Hohenstein, Warlam Schalamow und Rakel Haslund-Gjerrild

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