Literatur

Haruki Murakami kann auch kurz und witzig: Kurzgeschichten „Erste Person Singular“

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Mädchen, Baseball und Musik – darum geht es in den sieben neuen Kurzgeschichten von Haruki Murakami. Und einmal tritt auch ein sprechender Affe auf. Altbekannte Murakami-Elemente also, die nach den umfangreichen Romanen „1Q84“ und „Die Ermordung des Commendatore“ in der Kürze ungewohnt frisch wirken.

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Obwohl der berühmte Autor am 12. Januar bereits 72 Jahre geworden ist, wird er nicht schreibmüde. Und anders als seine oft quälend langen Romane sind die Kurzgeschichten im Band „Erste Person Singular“ mitunter sehr witzig.

Gespräch Haruki Murakami – Die Chroniken des Aufziehvogels

„Mister Aufziehvogel“ heißt jetzt anders: Der bekannte Roman von Haruki Murakami wurde 1998 aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Damals breitete sich gerade das Murakami-Fieber in Deutschland aus, und die Fans warteten ungeduldig auf neue Lektüre. Eine Übersetzung aus dem Englischen ließ sich schneller bewerkstelligen.
Jetzt aber arbeitet der Dumont-Verlag nach und lässt die alten Titel von Ursula Gräfe nochmal neu übertragen – und zwar direkt auch dem japanischen Original. Die Neuübersetzung heißt deswegen auch „Die Chroniken des Aufziehvogels“ – und sie ist hervorragend gelungen, findet die Japanologin Isabella Arcucci.


Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
Dumont Verlag, 1005 Seiten, 34 Euro
ISBN 978-3-8321-8142-0  mehr...

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