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Eine Junge namens Frank, der Anfang der 1950er Jahre von seiner alleinerziehenden, psychisch labilen Mutter misshandelt wird - das ist die Geschichte, von der Harald Martensteins neuer Roman „Wut“ handelt.

Eigentlich kreist er aber um die Frage, wie Abstammung und Erziehung unser Leben lenken. Denn Frank legt sich seine Welt zurecht - er sieht die Mutter mit einer Aura. Aus einer Horrorfigur wird eine Heilige.

SWR2 Rezensent Alexander Wasner vergleicht „Wut“ mit Martensteins erstem Roman „Heimweg“ und findet: Dem zweiten gibt der gebürtige Mainzer Martenstein weit weniger Lokalkolorit. Dafür beschäftige sich der Kolumnist dieses Mal mehr mit sich selbst - auch seiner eigenen dezenten Übellaunigkeit.

Martenstein mache das sehr clever und habe ein sehr spannendes Buch verfasst, meint Alexander Wasner und urteilt: „Es wagt sich dahin, wo es weh tut.“

Gespräch Die Wunden der Kindheit – Harald Martenstein über seinen neuen Roman "Wut"

Moderation: Alexander Wasner  mehr...

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Zeitgenossen Harald Martenstein: „Man muss sich klein machen als Kolumnist“

In Berlin ist Chaos die politische Konstante, lautet das Fazit von Harald Martenstein. Er hat gemeinsam mit Lorenz Maroldt seiner Wahlheimatstadt kürzlich ein Buch gewidmet, das den Titel trägt: „Berlin in 100 Kapiteln, von denen leider nur 13 fertig wurden“. Der Autor lebt seit den 80er-Jahren in Berlin. Hier schöpft er seine Ideen für seine wöchentlichen Kolumnen.  mehr...

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