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Neben Sachbüchern und belletrisitischen Werken werden in SWR2 auch regelmäßig Lyrik-Neuerscheinungen besprochen.

"Gedichte und ihre Geschichte" werden jede Woche in SWR2 Am Samstagnachmittag vorgestellt.

Gedichte und ihre Geschichte „Licht“ von der Stuttgarter Lyrikerin Sylvia von Keyserling

Der Rosensteinpark in Stuttgart ist der größte englische Landschaftspark in Südwestdeutschland. Im 19. Jahrhundert im Auftrag von König Wilhelm I. gebaut, steht er heute unter Denkmalschutz. Den Rosensteinpark umrunden allerdings Bahngleise und Straßen, und auch das Bahnbauprojekt Stuttgart 21 stört die idyllische Wirkung dieser grünen Oase erheblich. Die Lyrikerin Sylvia von Keyserling, die als freie Schriftstellerin in Stuttgart wohnt und den Rosensteinpark liebt, hat ihm 21 Gedichte gewidmet, die sie zusammen mit Fotografien von Wolfgang Rüter 2015 in dem Band „Rosenstein“ veröffentlicht hat. Reinold Hermanns stellt daraus das Gedicht „Licht“ vor.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Gespräch Online-Projekt „W-Orte“: Peter Stamm und sein poetischer Stadtplan von Wiesbaden

„Ich finde es schön, wie ernsthaft die Leute mitmachen“ sagt der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm über sein Projekt „W-Orte“, bei dem Menschen auf poetische Art und Weise besondere Orte in Wiesbaden auf einem digitalen Stadtplan beschreiben können.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Buchkritik Michael Krüger – Im Wald, im Holzhaus

Ein Alterswerk zweifelsohne. Aber eines, das vor Beobachtungs- und Erinnerungslust, Neugier und Assoziationsreichtum nur so strotzt: Michael Krüger legt unter dem Titel „Im Wald, im Holzhaus“ einen neuen Gedichtband vor, entstanden in der Quarantäne des letzten Jahres.
Rezension von Ulrich Rüdenauer.
Gedichte
Suhrkamp Verlag, 116 Seiten, 24 Euro
ISBN: 978-3-518-43005-7  mehr...

SWR2 lesenswert Magazin SWR2

Reportage Spaziergang mit der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff - Der neue Lyrikweg im Münsterland

Mit Lyrik hinein in die Landschaft! Und zwar mit den Gedichten der Annette von Droste-Hülshoff. Nach mehrjähriger Planung wurde jetzt der Droste-Lyrikweg im münsterländischen Havixbeck eröffnet. Er verbindet die Burg Hülshoff, wo die Droste 1797 geboren wurde, mit dem 7km entfernt liegenden Rüschhaus, wo sie als Erwachsene lebte. Den Weg zwischen den beiden Anwesen lief die große Spaziergängerin wohl hunderte Male ab.
Jetzt ist aus dem berühmten Spazierweg der Droste ein Lyrikweg geworden. Mit zwanzig aufwändig gestalteten Informationsstelen zu Leben und Werk von Annette von Droste-Hülshoff. Ausflugstipp!
Reportage von Marco Poltronieri.
Übernahme aus WDR 3 Mosaik, 21.06.2021  mehr...

SWR2 lesenswert Magazin SWR2

Buchkritik Ben Lerner – No Art | Ben Lerner – Warum hassen wir die Lyrik?

Ben Lerner wurde mit seinen ersten Veröffentlichungen als Wunderkind der amerikanischen Literatur gehandelt. Hierzulande kennt man ihn bislang lediglich als Autor des Romans „Die Topeka-Schule“. Nun ist sein lyrisches Frühwerk in einem umfangreichen Band mit dem Titel „No Art“ zu entdecken.
Rezension von Ulrich Rüdenauer.
Ben Lerner - No Art. Poems. Gedichte
Aus dem Englischen von Steffen Popp. In Zusammenarbeit mit Monika Rinck.
Mit einem Vorwort von Alexander Kluge
Suhrkamp Verlag, 516 Seiten, 34 Euro
ISBN 978-3-518-42991-4
und
Ben Lerner - Warum hassen wir die Lyrik? Essay
Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl
Suhrkamp Verlag, 100 Seiten, 14 Euro
ISBN 978-3-518-12768-1  mehr...

SWR2 lesenswert Magazin SWR2

Gedichte und ihre Geschichte „Ein Post Scriptum" und weitere Gedichte über das Briefeschreiben von Mascha Kaléko

Der Lyrikerin Mascha Kaléko war auch das Briefeschreiben sehr wichtig, rund 1400 Briefe von ihr sind erhalten. Als Jüdin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war sie aufgrund der politischen Bedrohung zu häufigen Ortswechseln und Emigration gezwungen. Aus dieser Situation heraus schrieb sie an Verleger, Freunde und an ihren Mann. Und sie reflektierte in ihrer Lyrik über das Briefeschreiben. „Chanson einer (geistig minderbemittelten) Liebenden", „Liegengebliebener Brief auf Postfach VII" und „Ein Post Scriptum" - drei Gedichte, die sich wie ein kurzer lyrischer Lebenslauf Mascha Kalékos zusammenfügen und zu finden sind in dem neuen Hörbuch „Mascha Kaléko: Die Liebesgedichte" (Verlag GoyaLit.).  mehr...

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Zeitwort 22.6.1775: Der Wandsbecker Bote kündigt Matthias Claudius

Es war noch nie einfach, als Lyriker Geld zu verdienen. Matthias Claudius versuchte es als Sekretär und Zeitungsredakteur – selten mit Erfolg.  mehr...

SWR2 Zeitwort SWR2

Gedichte und ihre Geschichte „Juni“ von Marie Luise Kaschnitz

Eine Lyrikerin, die das Draußen sein immer sehr genossen hat, ist Marie Luise Kaschnitz. Vor 120 Jahren wurde sie in Karlsruhe geboren, später reiste sie mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, durch viele Länder der Erde. Besonders gut gefallen hat es ihr in Königsberg in Ostpreußen. Dort schrieb sie um 1935 das Gedicht „Juni“.  mehr...

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Gedichte und ihre Geschichte Die Lyrik von H.C. Artmann

Der Schriftsteller war das enfant terrible der österreichischen Literatur. Er schrieb seine Lyrik mit viel Fantasie und einem außergewöhnlichem Talent für Sprachen und den Klang ihrer Wörter. Manche seiner Gedichte erinnern an Dada, andere hingegen überraschen durch traditionelle Reime. Dabei pflegte H.C. Artmann, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, stets einen ganz eigenen bisweilen schwarzen Humor und eine besondere Liebe zum Wiener Dialekt.  mehr...

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