Literatur

„Filmzeit, Lebenszeit“ – Die Autobiografie des großen Filmemachers Edgar Reitz

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AUTOR/IN
Sabine Mahr

Edgar Reitz hat mit fast 90 Jahren seine Lebenserinnerungen geschrieben. „Filmwelt, Lebenszeit“ ist mehr als eine Anekdotensammlung geworden, sondern ein detailreicher Rückblick auf prägende Stationen seines Lebens

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Die Kindheit im Hunsrück, die Autorenfilmerzeit in Ulm und München in den 1960ern und das große „Heimat-Epos“. Das Buch liefert Insider-Wissen, räumt sogar mit kleinen Ungenauigkeiten der offiziellen Filmgeschichte auf, etwa zum Oberhausener Manifest.

Insgesamt ist das fast 700-seitige Buch ein episches, eingängiges und persönlich erzähltes Erinnerungsbuch geworden, das nicht nur Fans der „Heimat-Trilogie“ begeistern dürfte.

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Der Heimat-Film hatte in Deutschland jahrzehntelang einen Beigeschmack. Zunächst hatten ihn die Nazis für ihre Blut- und Bodenideologie missbraucht. Später, ab den 1950ern, wurden unter diesem Etikett kitschige Berg-Schmonzetten produziert. Erst Edgar Reitz hat mit seinem Epos „Heimat“ in den 1980ern ein nuanciertes Bild entworfen – und damit einen Meilenstein der deutschen Filmgeschichte produziert. Am 1.11. feiert Edgar Reitz seinen 90. Geburtstag.  mehr...

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Zeitgenossen Edgar Reitz „Ich habe mich als Pionier gefühlt“

Edgar Reitz sagte mal, dass die Wiederbegegnung mit seiner Heimatlandschaft Hunsrück sein Interesse am Geschichtenerzählen erst so richtig geweckt habe. Seine Jahrhundertchronik über das Hunsrückdorf Schabbach hat Filmgeschichte geschrieben.  mehr...

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