STAND
INTERVIEW

Audio herunterladen (52,6 MB | MP3)

Eine alleinerziehende Mutter, die mit einem Besenstiel nach ihrem Sohn stochert, der sich unter dem Bett versteckt hält. Natürlich bekommt sie ihn zu fassen, natürlich prügelt sie ihn - ins Gesicht, wie immer.

Harald Martensteins neuer Roman „Wut“ beginnt mit einer Erziehungskatastrophe der Nachkriegszeit. Die Frage, was für eine Biografie aus dieser Kindheitserfahrung folgt, liegt auf der Hand.

Harald Martenstein ist einer der bekanntesten Journalisten und Kolumnisten Deutschlands. Im SWR2 lesenswert Gespräch unterhält sich Harald Martenstein mit Alexander Wasner über seinen neuen Roman, der an die Nachkriegstristesse seines Debüts „Heimweg“ anknüpft.

Buchkritik „Wut“ – Die Mutter als Nachkriegs-Existenz im neuen Roman von Harald Martenstein

Eine Junge namens Frank, der Anfang der 1950er Jahre von seiner alleinerziehenden, psychisch labilen Mutter misshandelt wird - das ist die Geschichte, von der Harald Martensteins neuer Roman „Wut“ handelt. Eigentlich kreist er aber um die Frage, wie Abstammung und Erziehung unser Leben lenken.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Zeitgenossen Harald Martenstein: „Man muss sich klein machen als Kolumnist“

In Berlin ist Chaos die politische Konstante, lautet das Fazit von Harald Martenstein. Er hat gemeinsam mit Lorenz Maroldt seiner Wahlheimatstadt kürzlich ein Buch gewidmet, das den Titel trägt: „Berlin in 100 Kapiteln, von denen leider nur 13 fertig wurden“. Der Autor lebt seit den 80er-Jahren in Berlin. Hier schöpft er seine Ideen für seine wöchentlichen Kolumnen.  mehr...

SWR2 Zeitgenossen SWR2

STAND
INTERVIEW