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Pflanzen, Tiere und Orte jenseits des Urbanen spielen in vielen literarischen Texten eine neue Rolle. Auch angesichts von Klimawandel und Artensterben schreiben Autorinnen und Autoren wieder häufiger über die Natur.

Von einem deutschen Nature-Writing-Boom zu sprechen wäre übertrieben, aber immer mehr Schriftsteller*innen wenden sich dieser konkreten und subjektiven Form der Naturbetrachtung zu. Was interessiert sie daran - und was erzählt es über die Zeit in der wir leben?

Wir sind mit den Autor*innen Zora del Buono, Leona Stahlmann, Katrin Schumacher und Björn Kern draußen unterwegs und sprechen über Natur und Literatur.

Fortsetzung folgt Lola Randl: Der große Garten

Die Filmemacherin Lola Randl kehrt Berlin den Rücken und zieht ins Herz der Uckermark, um fortan dem Landleben zu frönen und sich hingebungsvoll um Saatzeiten, Bodenqualitäten und Schädlinge zu kümmern. Doch so richtig will ihr das einfache, unkomplizierte Leben nicht gelingen.  mehr...

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Buchkritik Zora del Buono - Die Marschallin

Eine Frau und die Zeitläufte: Zora del Buono erzählt das Leben ihrer Großmutter, die als Großbürgerin und Kommunistin ihre Familie wie eine Marschallin regierte. Keine ganz typische Geschichte des 20. Jahrhunderts, aber eine die das 20. Jahrhundert spiegelt.
Rezension von Ulrich Rüdenauer.

C.H.Beck Verlag
ISBN: 978-3-406-75482-1
382 Seiten
24 Euro  mehr...

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Lesung Daniela Danz - Du bist ans Ende der Welt gereist

Tief hinein in die „Wildniß“ führt der neue Lyrikband von Daniela Danz. Für Auszüge daraus erhielt sie im letzten Jahr den Preis für „Nature Writing“. Wir lesen heute zwei Prosagedichte daraus vor. Das erste Gedicht heißt „Du bist ans Ende der Welt gereist“ und führt in den slowakischen Buchenurwald Stužica. Allerdings braucht man daran gar nicht so notwendig zu denken. Man kann sich von Daniela Danz einfach mitnehmen und an einem feinen Erzählfaden durch unwegsames Gelände führen lassen – welches Gelände auch immer man sich dabei vorstellen mag. Das zweite Gedicht heißt „Komm Wildnis in unsere Häuser“, und es lockt die Wildnis geradezu herbei. Gedicht aus dem Band "Wildniß" Wallstein Verlag, 86 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-8353-3833-3  mehr...

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Zeitgenossen Jan Wagner: „Alles kann ein Gedicht werden”

„Wir zeigen den Schatz Europas, den Reichtum an unwahrscheinlich schönen und eigenwilligen Sprachen”, sagt der Lyriker Jan Wagner  mehr...

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Buchkritik Norbert Hummelt - Sonnengesang, Gedichte

Der Lyriker Norbert Hummelt verschränkt in seinem neuen Gedichtband „Sonnengesang“ im nahezu klassischen Stil eindringliche Naturbeobachtungen, Liebesoden und religiöse Sehnsuchtsmomente.
Rezension von Carsten Otte.

Luchterhand Verlag
ISBN 978-3-630-87630-6
94 Seiten
15,99 Euro  mehr...

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Buchkritik Jürgen Hosemann – Das Meer am 31. August

Ein kleines Experiment und ein sehr feiner Text darüber: Jürgen Hosemann hat sich am 31. August ans Meer gesetzt. 24 Stunden lang – und beobachtet und aufgeschrieben, was ihm durch den Kopf geht. 100 Seiten über ein großes kleines Erlebnis.
Persönliche Buchempfehlung von Alexander Wasner.

Berenberg Verlag
ISBN 978-3-946334-82-8
112 Seiten
18 Euro  mehr...

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