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Im neuen Roman „Die Erfindung der Null“ von Michael Wildenhain taucht ein Mathematiker in Stuttgart unter und wird eines Mordes verdächtigt. Kunscht! hat sich auf Spurensuche begeben.

Endlich mal ein Roman, der im Stuttgarter Heusteigviertel spielt, denkt der Leser. Doch dann kommt die Ernüchterung: Dr. Martin Gödeler ist „lebendig begraben in Stuttgart“, wie der Autor sagt. Das lässt uns aufhorchen, fordert Protest heraus und macht neugierig. Weshalb hat Michael Wildenhain ausgerechnet Stuttgart für seinen Protagonisten als Exil ausgewählt?

Dr. Martin Gödeler ist ein genialer Mathematiker und startete vor fast 30 Jahren eine glänzende Karriere in der Mathematik. Doch daraus wird nichts, sein Leben verläuft anders als gedacht. Er verlässt Berlin und Hamburg und wird Nachhilfelehrer für Mathematik im Stuttgarter Heusteigviertel. Soweit so schlecht. Doch dann tritt eine Frau wieder in sein Leben, die er von früher kennt und mit der er eine Affäre hatte. Als diese Frau, Susanne Melforsch, verschwindet, gerät Dr. Martin Gödeler unter Mordverdacht. Was ist passiert?

Kunscht! trifft Michael Wildenhain in Stuttgart und sucht Häuser, Plätze und Straßen auf, an denen der Roman spielt.

lesenswert mit Denis Scheck Michael Wildenhains Roman "Die Erfindung der Null"

Michael Wildenhain beschreibt in seinem Roman „Die Erfindung der Null“ den Aufstieg und Fall eines Mathematik-Genies: zunächst des Mordes verdächtigt, dann aus der U-Haft entlassen, anschließend verschwunden. Was bleibt, ist ein Protokoll…  mehr...

Michael Wildenhain: Das Lächeln der Aligatoren

Roman
Klett-Cotta Verlag
242 Seiten
19,95 Euro
Rezension: Elmar Krekeler  mehr...

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