Gespräch und Lesung

Deutscher Preis für Nature Writing an Levin Westermann

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INTERVIEW
Anja Brockert

„Nature Writing kann neue Geschichten über unseren Platz in der Welt erzählen, denn die alten sind nicht mehr haltbar“, sagt der Schweizer Lyriker, Essayist und Romancier Levin Westermann. Der Mythos vom Menschen als Mittelpunkt der Welt habe sich überlebt, es gelte, die anderen Lebewesen wieder in den Blick zu nehmen.
Ein Gespräch mit dem Preisträger über seinen ausgezeichneten Text „Hofluh“, sein Verhältnis zu Tieren, dem Wald und zum Werk des literarischen Spaziergängers Robert Walser.

Die Jury des Deutschen Preises für Nature Writing lobt das Werk des 42jährigen Schriftstellers u.a. für seine ethischen Impulse und seine Skepsis gegenüber der Gattung Mensch.

Im Anschluss an das Gespräch liest Levin Westermann aus „farbe komma dunkel“.

Buchkritik Levin Westermann - Ovibos moschatus

Levin Westermann schreibt Essays darüber, wie der Mensch die Natur für seine Zwecke missbraucht und vernichtet. Er zitiert aus den Forschungen von Anthropologen, Archäologen, Polar- und Verhaltensforschern. Ein in seinem moralischen Anspruch radikaler Autor, der aber Hoffnung findet in der "schützenden Macht" der Literatur. Rezension von Margrit Irgang. Verlag Matthes & Seitz. ISBN 978-3-75180-002-0 200 Seiten 20 Euro  mehr...

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Anja Brockert