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Anne Weber gewinnt den Deutschen Buchpreis 2020 für ihren Roman „Annette, ein Heldinnenepos“.

Kommentar von SWR2 Literaturkritiker Alexander Wasner zum Deutschen Buchpreis 2020 für Anne Weber und ihren Roman „Annette, ein Heldinnenepos“

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Begründung der Jury

"Die Kraft von Anne Webers Erzählung kann sich mit der Kraft ihrer Heldin messen: Es ist atemberaubend, wie frisch hier die alte Form des Epos klingt und mit welcher Leichtigkeit Weber die Lebensgeschichte der französischen Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir zu einem Roman über Mut, Widerstandskraft und den Kampf um Freiheit verdichtet.

"Annette, ein Heldinnenepos" ist eine Geschichte voller Härten, die Weber aber mit souveräner Dezenz und feiner Ironie erzählt. Dabei geht es um nichts weniger als die deutsch-französische Geschichte als eine der Grundlagen unseres heutigen Europas. Wir sind dankbar, dass Anne Weber Annette für uns entdeckt hat und von ihr erzählt."

Anne Weber zu Gast auf der ARD Buchmessenbühne

Außer Anne Weber standen diese Autor*innen auf die Shortlist:

Bov Bjerg, Serpentinen (Claassen, Januar 2020)

Dorothee Elmiger, Aus der Zuckerfabrik (Carl Hanser)

Thomas Hettche, Herzfaden (Kiepenheuer & Witsch)

Deniz Ohde, Streulicht (Suhrkamp)

Christine Wunnicke, Die Dame mit der bemalten Hand (Berenberg)

Kommentar von Alexander Wasner zur Shortlist

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Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020
mit Links zu Rezensionen und Gesprächen in SWR2

Bücher auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020 (Foto: Pressestelle, Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels)
Pressestelle Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Helena Adler, Die Infantin trägt den Scheitel links (Jung und Jung, Februar 2020)

Birgit Birnbacher, Ich an meiner Seite (Paul Zsolnay, März 2020)

Bov Bjerg, Serpentinen (Claassen, Januar 2020)

Arno Camenisch, Goldene Jahre (Engeler, Mai 2020)

Roman Ehrlich, Malé (S. Fischer, September 2020)

Dorothee Elmiger, Aus der Zuckerfabrik (Carl Hanser)

Valerie Fritsch, Herzklappen von Johnson & Johnson (Suhrkamp, Februar 2020)

Thomas Hettche, Herzfaden (Kiepenheuer & Witsch)

Charles Lewinsky, Der Halbbart (Diogenes, August 2020)

Deniz Ohde, Streulicht (Suhrkamp)

Leif Randt, Allegro Pastell (Kiepenheuer & Witsch, März 2020)

Stephan Roiss, Triceratops (Kremayr & Scheriau, August 2020)

Robert Seethaler, Der letzte Satz (Hanser Berlin, August 2020)

Eva Sichelschmidt, Bis wieder einer weint (Rowohlt Hundert Augen, Januar 2020)

Anne Weber, Annette, ein Heldinnenepos (Matthes & Seitz Berlin)

Olivia Wenzel, 1000 Serpentinen Angst (S. Fischer, März 2020)

Frank Witzel, Inniger Schiffbruch (Matthes & Seitz Berlin, Februar 2020)

Iris Wolff, Die Unschärfe der Welt (Klett-Cotta, August 2020)

Jens Wonneberger, Mission Pflaumenbaum (Müry Salzmann, Oktober 2019)

Christine Wunnicke, Die Dame mit der bemalten Hand (Berenberg)

Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2020

Jury für den Deutschen Buchpreis 2020 (Foto: Pressestelle, Börsenverein des Deutschen Buchhandels)
Pressestelle Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Kulturmedienschau Lob für Anne Weber in den Feuilletons | 13.10.2020

Kommentare zum Deutschen Buchpreis an Anne Weber gibt es bislang nur online. Dort sind sie immerhin in guter Gesellschaft mit der gesamten Frankfurter Buchmesse. Die digitale Ausgabe der Buchmesse beschäftigt heute die Feuilletons genauso wie der 80. Geburtstag des Regisseurs und Drehbuchautors Klaus Lemke.  mehr...

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Buch der Woche Anne Weber - Annette. Ein Heldinnenepos

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Sprachliche Ausdruckskraft, formale Innovation und politische Dringlichkeit - das zeichnet nach Meinung der Jury des Deutschen Buchpreises die sechs Romane aus, die es auf die Shortlist geschafft haben.  mehr...

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Kommentar Bitter für die ganze Branche: Frankfurter Buchmesse 2020 ohne Messehallen

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Kommentar Kein Buch über die Pandemie – die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020

Früher wurde der Wettbewerb um den Deutschen Buchpreis erst mit den sechs Titeln der Shortlist spannend. In diesem Jahr hat SWR Literaturredakteur Alexander Wasner schon den zwanzig Romanen der Longlist entgegengefiebert.  mehr...

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Saša Stanišić gewinnt mit „Herkunft” den Deutschen Buchpreis 2019

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Wo kommen wir her? In „Herkunft“ erzählt Saša Stanišić, der als Kind mit seinen Eltern aus Bosnien nach Deutschland flüchtete, über seine Heimaten: die erinnerten und die erfundenen, und über das Heimisch-Werden in der neuen Sprache.  mehr...

Gespräch Werner Nickisch, Deutschlehrer von Saša Stanišić

Werner Nickisch war der Deutschlehrer von Saša Stanišić

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