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Deborah Nelson: Denken ohne Trost

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Schmerzhafte Realitäten direkt und klar benennen - das ist eine wichtige Aufgabe in jeder Gesellschaft, die eher Männern als Frauen zugetraut wird. Frauen sollen empathisch sein und Trost spenden, wenn die Zumutungen des Lebens überhandnehmen. "Denken ohne Trost" zeichnet die philosophischen Porträts von sechs Denkerinnen, die sich derartigen Zuschreibungen verweigert haben.

Aus dem amerikanischen Englisch von Birthe Mühlhoff
Klaus Wagenbach Verlag, 240 Seiten, 22 Euro
ISBN 978-3-8031-5191-9

Deborah Nelson ist Professorin an der Universität von Chicago. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die amerikanische und internationale Nachkriegsgeschichte. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben über eine Reihe von Frauen, die diese Geschichte geprägt haben: "Denken ohne Trost. Arbus, Arendt, Didion, McCarthy, Sontag, Weil" - Gaby Mayr.

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