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Ob sich jemand als Mann oder Frau definiert, das ist auch ein soziales Konstrukt. Diese Erkenntnis gehört zum Werk der amerikanischen Philosophin Judith Butler, sie gilt als eine der Erfinder*innen der Genderforschung.

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Judith Butler untersucht Fragen wie: Welche sozialen Voraussetzungen machen uns zu Männern oder zu Frauen und vor allem will sie wissen: Welche Normen, welche gesellschaftlichen Vorgänge sind da am Werk, die uns zwingen, diese Geschlechterrollen erfüllen müssen?

In ihrem neuesten Buch „Die Macht der Gewaltlosigkeit“ erweitert Butler die Genderperspektive – nun untersucht sie die Voraussetzungen für den Wert eines Menschenlebens. Judith Butler sei eine Künstlerin im Fragen stellen, findet SWR2 Kritikerin Eva Marburg: „Ihr Buch ist keine Anleitung zum Aufstand, sondern eine Aufforderung zur ständigen Hinterfragung“.

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