SWR2 lesenswert Kritik

Claire Keegan: Kleine Dinge wie diese

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Irland in den 1980er Jahren: Claire Keegan erzählt in ihrem Roman "Kleine Dinge wie diese" vom Mut eines einfachen Mannes, der nicht mitschuldig werden will am Machtmissbrauch der katholischen Kirche. Eine eindringliche Geschichte über die Gefahr der Komplizenschaft, wenn Menschen das Grauen in ihrer Mitte ignorieren, um in ihrem Alltag fortfahren zu können - aber auch über die Möglichkeit, das Richtige zu tun.

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser
Steidl Verlag, 112 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-96999-065-0

Die 1968 geborene Claire Keegan zählt zu den wichtigsten irischen Schriftstellerinnen ihrer Generation. Sie machte zuerst mit Kurzgeschichten von sich reden, denen später einige Romane folgten; ein Großteil davon wurde auch ins Deutsche übersetzt. Jetzt ist ihr neuer Roman mit dem Titel "Kleine Dinge wie diese" erschienen - Claudia Fuchs.

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SWR