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Der Literaturbetrieb ist besorgt, dass das aktuelle Frühjahrsprogramm der Buchverlage aufgrund der Corona-Krise zu wenig beachtet wird. Die Initator*innen der Aktion #zweiterfruehling möchten verhindern, dass sie durch die Herbst-Neuerscheinungen schon bald wieder vom Markt verdrängt werden.

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Der deutschsprachige Raum sei Weltmarktführer für die öffentliche Begegnung zwischen Autor*innen mit Leser*innen, etwa in Form von Lesungen, aber nun breche das alles weg, sagt Haucke Hückstädt, Leiter des Literaturhaus Frankfurt. Deshalb startete er zusammen mit zahlreichen Partnern wie Literaturhäusern, -Festivals und Buchhandlungen die Aktion #zweiterfruehling.

Bis mindestens zum Sommer 2021 sollen Bücher und ihre Autor*innen die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen gerade wegbricht. Es soll, so Hückstädt, vom Saisondenken abgerückt werden, damit die Bücher nicht im Herbst von weiteren Neuerscheinungen verdrängt werden.

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