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Hoffnung, Nähe, Zusammenhalt: Diese Worte fielen immer wieder bei der wohl ungewöhnlichsten Eröffnung, die die Frankfurter Buchmesse je erlebt hat – im digitalen Raum ohne Publikum.

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Hoffnung für das „Grundnahrungsmittel Buch“

Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist David Grossman sandte aus seiner Wohnung in Jerusalem eine bewegende Grußbotschaft zur Eröffnung. Er sprach über das Thema Hoffnung. Hoffnung sein ein Akt des Optimismus, sagte er.

Karin Schmidt-Fridrichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sprach von einem „Wunder der Buchbranche“, das aus der Coronakrise entstanden sei. „Über Nacht verwandelten sich Präsenzbuchhandlungen in Online-Shops, Leser*innen stöberten im Netz, Buchhänder*innen berieten per Whatsapp, Fahrradkuriere versorgten die Menschen mit dem ‚Grundnahrungsmittel Buch‘.“

Jetzt wird ausprobiert

Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die unter anderem mit dem Förderprogramm „Neustart Kultur“ den Buchhandel unterstützt, erhielt die Ehrenplakette des Börsenvereins und darf sich nun „Fördererin des Buches“ nennen.

Messedirektor Jürgen Boos sagte zur Eröffnung: „Wir haben gekämpft für die Buchmesse. Und wir probieren das jetzt aus.“

Die Frankfurter Buchmesse 2020 ist eröffnet. Der Rest ist noch ungewiss.

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