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"Moby Dick" kennt fast jeder. Die moralischen Zwiespältigkeiten, die der vor 200 Jahren geborene Melville beschreibt, beschäftigen uns auch heute noch.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
8:30 Uhr
Sender
SWR2

Neben "Moby Dick" spielt auch Melvilles letztes Buch "Billy Budd" auf See. Und auch darin geht es um das Böse als eine Macht, mit der wir rechnen müssen, die zu besiegen wir aber nicht imstande sind. Diese Auffassung von der tragischen Grundkonstellation des Menschen im Kosmos widerspricht dem amerikanischen Mainstream. Deshalb blieb Melville nach dem Erscheinen von "Moby Dick" der Erfolg versagt. Die moralischen Zwiespältigkeiten, die der am 1. August vor 200 Jahren geborene Melville in seinen Texten anspricht, beschäftigen uns aber nach wie vor auch heute.

Buchcover: Herman Melville: Moby Dick (Foto: www.hanser-literaturverlage.de -)
Buchcover: Herman Melville: Moby Dick www.hanser-literaturverlage.de -

Buchkritik Owen Chase - Tage des Grauens und der Verzweiflung

Owen Chase war 1820 der erste Maat auf dem amerikanischen Walfangschiff Essex. Das Schiff wurde von einem riesigen Wal angegriffen und kenterte. Owen Chase beschrieb die Katastrophe genau. Sein Bericht inspirierte wiederum Herman Melville bei seinem "Moby Dick".  mehr...

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