Männer beim Beten in der Moschee (Foto: Getty Images, Thinkstock -)

SWR2 Wissen

Von Gotteskriegern und Jihadisten

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Romane über religiösen Extremismus

Von Claudia Kramatschek

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Die Wiederkehr der Religion ist das erstaunlichste Signum unserer Gegenwart - und oft genug zeigt es sich in der schrecklichen Fratze von Extremismus, Terror und Gewalt. Es gibt immer mehr Selbstmordattentate im Namen Gottes, junge europäische Männer ziehen in den Heiligen Krieg, Jihadisten träumen davon, auch auf westlichem Boden ein Kalifat zu errichten. Was treibt die neuen Gotteskrieger an? Das fragen sich auch die Schriftsteller. Für den Schweizer Theatermacher Milo Rau ist der Jihadist die allegorische Figur unserer Zeit. Der Marokkaner Mahi Binebine hat sich für einen Roman auf die Spuren radikalisierter Selbstmordattentäter gemacht, und der indische Schriftsteller Kiran Nagarkar beschrieb 2006 in "Gottes kleiner Krieger" den dünnen Grat zwischen Idealismus und Extremismus.

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