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Pornografie und Holocaust - eine höchst problematische Verbindung. Boris Lurie, selbst Shoah-Überlebender, hat mit seiner Ästhetik der Abstoßung provokante Werke bildender Kunst geschaffen. Und mit "Haus von Anita" einen sadomasochistischen Roman, der nun auch auf Deutsch zu lesen ist.

Aus dem Englischen und mit einem Vorwort von Joachim Kalka
Wallstein Verlag, 298 Seiten, 24 Euro
ISBN 978-3-8353-3887-6

Der 1924 geborene Boris Lurie verlor fast seine ganz Familie bei der Räumung des Rigaer Ghettos 1941 durch deutsche Soldaten. Nach dem Krieg wurde er in den USA zum provokanten Bildkünstler und Antipoden der Pop Art. In diese Richtung geht auch ein Roman aus dem Nachlass: "Haus von Anita", Oliver Pfohlmann stellt ihn vor.

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