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Platz 4 (6) 28 Punkte Christine Lavant: Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus

Die Prosa der durch ihre Lyrik berühmt gewordenen österreichischen Dichterin (1915 bis 1973) hatte es immer schwerer. Das gilt auch für ihre zu Lebzeiten unveröffentlichte Aufarbeitung eines sechswöchigen freiwilligen Psychiatrie-Aufenthalts, nach einem Selbstmordversuch im Alter von zwanzig Jahren. Die häusliche Enge, der sie entflieht, hat ihre Entsprechung in der Willkür des Klinikpersonals. Doch ihr klarer Blick auf die Herrschaftsverhältnisse setzt sich durch.

CHRISTINE LAVANT: Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus

Christine Lavant

Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus. Erzählung, Hrsg. und mit einem Nachwort von Klaus Amann

Verlag:
Wallstein
Länge:
140 Seiten
Preis:
16,90 Euro
Bestellnummer:
ISBN: 978-3-8353-1967-7

Zur Autorin:

Christine Lavant, (1915-1973), geb. in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten) als neuntes Kind eines Bergmanns, war Lyrikerin und Erzählerin. Ihre Schulbildung musste sie aus gesundheitlichen Gründen früh abbrechen. Jahrzehntelang bestritt sie den Familienunterhalt als Strickerin. Sie erhielt u. a. den Georg-Trakl-Preis (1954 und 1964) und den Großen Österreichischen Staatspreis (1970).

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