Literatur

Autorin Nino Haratischwili in Mainz mit Carl-Zuckmayer-Medaille geehrt

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Leonie Berger

Verdienste um die deutsche Sprache – eine solche Auszeichnung zu erhalten, habe sie sprachlos gemacht, sagt Nino Haratischwili.

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Die 1983 in Georgien geborene Schriftstellerin lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland und schreibt ihre epischen Romane auf Deutsch. Diese Sprache, so die Preisträgerin, sei vielleicht der Ort, an dem sie sich am meisten zu Hause fühle.

Zeitgenossen | Gespräch Nino Haratischwili: „Ich darf mich nicht schonen“

Seit 2003 lebt die 1983 im georgischen Tiflis geborene Autorin und Theater-Regisseurin Nino Haratischwili in Deutschland. Am 18. Januar erhält sie die renommierte Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz.

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Buchkritik Nino Haratischwili: Die Katze und der General

Eine Vergewaltigung in einem tschetschenischen Dorf: Eigentlich haben die Russen Urlaub von der Front, doch die schöne Nura ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Einer von ihnen aber zeigt das Verbrechen später an. So entfaltet sich ein Drama von Schuld und Sühne, das an eine antike Tragödie erinnert.
Frankfurter Verlagsanstalt, 30 Euro
Rezension von Ruthard Stäblein.

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Buchkritik Nino Haratischwili – Das mangelnde Licht

In „Das mangelnde Licht“ wendet sich die Autorin Nino Haratischwili einmal mehr der jüngeren Geschichte Georgiens zu. Sie erzählt darin über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren die Geschichte von vier Freundinnen, die sich in der Schule kennen lernen und aufwachsen in einem Land, das sich unter der Perestroika von einem kommunistisch regierten in ein unabhängiges verwandelt und in dem das Leben seiner Bewohner von Umbruch, Krieg und Gewalt bestimmt wird. | Rezension von Beate Tröger | Frankfurter Verlagsanstalt, 832 Seiten, 34 Euro | ISBN: 9783627002930

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