Gespräch

Autor Oliver Polak über die Liebe: „Wer suchet, der nicht findet“

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Frauke Oppenberg

„Wer wissen will, wie man die große Liebe findet, sollte auf keinen Fall mein Buch lesen“, warnt Oliver Polak im Gespräch mit SWR2 vor der Lektüre seines neuen Romans „L'amour numérique – und täglich grüßt die Liebesgier".

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„Manchmal sitzt das, was man sucht, direkt neben einem“

Dating-Apps wie Tinder zerstörten ein Stück weit die echte Liebe, meint der Autor und Comedian. Und auch sonst gebe es mehr als die romantische Liebe, auch die zwischen Freunden oder zwischen Tier und Mensch.

Seine große Liebe sei sein Hund: „Ich habe noch nie so viel Zeit mit jemandem in meinem Leben verbracht“, sagt Polak.

Oftmals seien es auch falsche Erwartungshaltungen, die das Finden und Erkennen der wahren Liebe verhinderten, meint Polak – zu sehr seien viele mit sich selbst beschäftigt: „Man vergisst dabei, im Hier und Jetzt zu leben und manchmal sitzt das, was man sucht, direkt neben einem. Aber weil die Erwartungen so hoch sind, kann man das gar nicht erkennen.“

Netzkultur Afrikanische Erzählkultur auf Youtube statt auf dem Dorfplatz

Der kenianische Schauspieler und Comedian Abel Mutua erzählt auf Youtube Geschichten von der ersten Liebe, dem Job im Bestattungsinstitut, berichtet aber auch über das Weltgeschehen. Er möchte damit die traditionelle Erzählkultur nach dem Corona-Lockdown wiederbeleben und die Perspektive Afrikas in die Welt tragen. Und das gelingt ihm offensichtlich mit Erfolg - sein Account hat inzwischen mehr als 300.000 Follower.

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Zeitgenossen Jakob Schwerdtfeger Schwerdtfeger: „Für mich war die Mona Lisa wie Sex am Strand. Hab ich mir geiler vorgestellt.“

„Für mich war die Mona Lisa wie Sex am Strand. Hab ich mir geiler vorgestellt," so der Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger. Er begeistert mit seinem Soloprogramm „Ein Bild für die Götter“ bundesweit. Seine Festanstellung am Frankfurter Städel-Museum hat der Kunsthistoriker, der schon als Poetry Slammer und Rapper bekannt war, dafür aufgegeben.

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