Anti-Kanon | Folge 26

Jean-Jacques Rousseau: Émile oder über die Erziehung

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MODERATOR/IN
Denis Scheck

Warum soll man schlechte, missratene, ja vollkommene miserable Bücher lesen? Weil es im Paradies langweilig ist und die Analyse schlechter Bücher großen Spaß macht. Deshalb versucht Denis Scheck die in seinen Augen schlechtesten Bücher der Weltgeschichte tatsächlich zu lesen. Das Ergebnis ist offen. Das Abenteuer enorm. Und Gefahr lauert überall.

Jean-Jacques Rousseau, der „Urvater aller Pädagogen" verliert in „Émile oder über die Erziehung“ jedes Ziel aus dem Blick, urteilt Denis Scheck.


1782 erschien das Werk in dem sich Rousseau „wiederholt und verläuft“. Vier Bänden widmet er der Erziehung des Mannes, beispielhaft beschrieben anhand des Protagonisten Émile.


Für „die Erziehung der Frau" muss als Untersuchungsgegenstand Émiles späterer Gattin Sophie herhalten. „Emile oder über die Erziehung" steckt voller fataler Geschlechterkonstruktionen. Emanzipation, Mündigkeit oder gar Gleichberechtigung? Das sucht man hier vergeblich.

Literatur Schecks Anti-Kanon

Warum soll man schlechte, missratene, ja vollkommene miserable Bücher lesen? Weil es im Paradies langweilig ist und die Analyse schlechter Bücher großen Spaß macht. Deshalb versucht Denis Scheck die in seinen Augen schlechtesten Bücher der Weltgeschichte tatsächlich zu lesen. Das Ergebnis ist offen. Das Abenteuer enorm. Und Gefahr lauert überall.

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