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"Jedwabne", das ist heute eine Metapher für die Beteiligung von Polen an einer Reihe von Judenpogromen in Ostpolen im Jahr 1941, zur Zeit der deutschen Besatzung. Um die Jahrtausendwende gab es darüber in der polnischen Öffentlichkeit eine hitzige Debatte, die die Journalistin Anna Bikont, selbst jüdischer Herkunft, zum Anlass nahm, eigene Recherchen aufzunehmen.

Aus dem Polnischen von Sven Sellmer
Suhrkamp/Jüdischer-Verlag, Berlin 2020, 699 Seiten, 34 Euro
ISBN 978-3-633-54300-7

Es war ein grausames Kriegsverbrechen und hat sich im kollektiven Gedächtnis Polens eingebrannt als "Massaker von Jedwabne". Jetzt hat die Journalistin Anna Bikont ein Buch über die Ereignisse von 1941 geschrieben: Es heißt "Wir aus Jedwabne - Polen und Juden während der Shoah", Judith Leister hat es gelesen.

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