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1802 sah Friedrich Hölderlin zum ersten Mal das Meer - und war überwältigt. Er lebte damals für vier Monate in Bordeaux als Hauslehrer einer Hamburger Weinhändler-Familie.

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Die Erinnerung an die schöne Zeit, die er in der Stadt im Südwesten Frankreichs verlebte, hielt er in einem seiner bekanntesten Gedichte fest: „Andenken".

In ihm finden wir den wohl am häufigsten zitierten Satz des Lyrikers:

„Was bleibet aber, stiften die Dichter."

Kerstin Bachtler und der Hölderlin-Experte Thomas Schmidt vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach stellen das Gedicht vor.

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