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Vom Studienabbrecher zum Milliardär – diesen Mythos erzählt man sich auf der ganzen Welt über die Karrieren im Silicon Valley. Und: man erzählt diese Mythen auch im Valley selbst, denn die Branche pflegt eine Rhetorik von Innovation und Bruch, die Adrian Daub, Professor für Literaturwissenschaft in Stanford, in seinem Buch „Was das Valley denken nennt“ untersucht.

Sein Fazit: die Tech-Branche in Kalifornien ist durch Gedanken und Gesten der Hippie-Gegenkultur ebenso geprägt wie durch die Selbstoptimierungsgebote der Gegenwart, die nur einige weniger sehr reich werden lässt. Vom mythischen Silicon Valley bleibt in Daubs Analyse kaum etwas: „Wenn man die bunten Fahrräder und die Gratis-Burritos weglässt, handelt es sich um eine Arbeit wie jede andere.“

Literatur Corona-Bibliothek: Bücher, die uns in der Krise wichtig sind

In unserer Corona-Bibliothek stellen wir neue Bücher vor, die uns gerade in der aktuellen Situation während des Lockdowns und der Pandemie viel zu sagen haben.  mehr...

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