Literatur Thaddäus-Troll-Preis an Iris Wolff für ihren Roman „So tun, als ob es regnet“

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12:33 Uhr
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SWR2

Große Auszeichnung für ein kleines Buch: Dieses Jahr geht der mit 10.000 Euro dotierte Thaddäus-Troll-Preis an die Freiburger Autorin Iris Wolff für ihren Roman „So tun, als ob es regnet“.

Der Preis wird seit 1981 vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg vergeben.

„In vier so luftig wie dicht verwobenen Erzählungen gelingt es der Autorin, auf kleinster Fläche poetisch und in perspektivischer Vielschichtigkeit, einen facettenreichen Ausblick in die Raumtiefen des 20. Jahrhunderts zu eröffnen“, so die Jury.

Die Autorin beschreibt hier auch ihre eigene Geschichte. „Siebenbürgen ist so etwas wie das verlorene Paradies meiner Kindheit. Meine Eltern, meine Familie, ist ausgewandert als ich acht Jahre alt war. Und von einem Tag auf den anderen hat sich das Leben verändert. Und deswegen – das ist meine Vermutung – führt mich meine Fantasie tatsächlich bislang immer wieder nach Siebenbürgen zurück.“

Erst 1985 kam sie zum Studium nach Deutschland und ist hier heimisch geworden.

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