Literatur Schriftsteller wissen nicht, was sie tun: Karl Ove Knausgård in Tübingen

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6:00 Uhr
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SWR2

Der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgard hat an der Tübinger Universität mit seinen Poetikvorlesungen begonnen. Die erste, teilweise sehr theoretische Vorlesung des scheuen Schriftstellers war ein Affront gegen jede Art von Schreibtheorie und damit natürlich – indirekt – auch ein Plädoyer für das autobiographische Schreiben.

Der 51-jährige wurde in Deutschland vor allem mit einem autobiographischen Romanzyklus bekannt, der in schonungsloser Offenheit wichtige Stationen seines Lebens beleuchtet. Im Grunde sagt Knausgård, die Schriftsteller wüssten nicht, was sie tun. Knausgård jedoch sagt das mit ziemlich guten Gründen.

Karl Ove Knausgård und Judith Schalansky bei der Tübinger Poetik-Dozentur 2019, vom 1. bis zum 6. Dezember 2019 an der Universität Tübingen.

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