30 Jahre Tiananmen-Massaker | Gespräch Verleger in China kämpfen gegen die Zensur

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Gespräch mit Katharina Borchardt

Eine Gruppe deutscher Verleger, Lektoren und Literaturagenten haben auf ihrer gerade beendeten Reise durch China nur unter der Hand von Erinnerungen an das Massaker am Tiananmen-Platz erfahren.

Internetzensur sei allgegenwärtig gewesen, berichtet die mitreisende Literaturkritikerin Katharina Borchardt.

2019 ist mit dem 30. Jahrestag des Massakers und dem 70. Gründungsjubiläum der Volksrepublik ein besonderes Jahr für China.

In Veranstaltungen mit chinesischen Verlagen wurden drei offizielle chinesische Tabuthemen für dieses Jahr genannt. Chinesische Verlage sind angewiesen, die Themen „Chinesische Republik vor Mao“, das Thema DDR und das Thema Religion zu meiden.

Die Informationsreise, an der unter anderem die Verlage Suhrkamp, Heyne, Fischer und Matthes&Seitz teilnahmen, wurde vom Büro der Frankfurter Buchmesse in Peking organisiert und diente dem Austausch und der Kontaktpflege.

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