Gespräch

Zwillinge sind glücklicher als man denkt: Zwillingsforscher Frank Spinath über Begabung im Doppelpack

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Eva Marburg

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In der SWR2-Porträtserie „Geschwister“ waren besonders viele eineiige Zwillinge vertreten: Zum Beispiel die Filmemacherinnen Martina und Monika Plura oder die Klavierspielerinnen Clara und Marie Becker.

Interessen und Begabungen sind bei eineiigen Zwillingen laut Studien tatsächlich schon genetisch angelegt, meint der renommierte Zwillingsforscher Frank Spinath von der Universität des Saarlandes.

Das Zwillingsphänomen stellt zwar in gewisser Weise das gesellschaftlich wertgeschätzte Konzept infrage, dass jeder Einzelne eben einzigartig ist.

Unterm Strich jedoch, hält er fest, sind Zwillinge oft glücklicher als man denkt: „Die Vertrautheit und das Verstehen, ohne einander großartig erklären zu müssen, schafft eine Intimität und auch einen Rückhalt, der durch kaum einen anderen Menschen in dieser Form gegeben ist."

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