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„Unser Thema ist das Gedenken an die vielen zivilen Opfer durch Bombardements in Wohngebieten“, sagt Eva Maria Fischer von Handicap International zu der Einweihung des temporären „Mahnmals für die unbekannten Zivilistinnen und Zivilisten“ in Berlin vor dem Brandenburger Tor.

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Ziel muss sein, das Leiden der Zivilisten in den Vordergrund zu rücken. Die Frage der aktuellen Diskussion ist dabei vor allem, wie können militärische Praktiken so geändert werden, dass die Zivilbevölkerung nicht mehr im Zentrum der Angriffe stehen.

Politischen Aktionen sieht Fischer dabei optimistisch entgegen: viele Politikerinnen und Politiker hätten sich bereit erklärt, bei dem einmaligen Event mit an der Seite der Initiatoren zu stehen, sagt sie gegenüber SWR2.

Gespräch Friedensforscher Otfried Nassauer ist tot: „Ein ganz präziser Blick auf Krieg und Frieden“

Er war allumfassend informiert und wusste fast alles“, sagt Andreas Flocken, verantwortlicher Redakteur der NDR-Sendereihe „Streitkräfte und Strategien“ über Otfried Nassauer und dessen Arbeit als Friedens- und Konfliktforscher. Gerade in seinem Interessens-Schwerpunkt „Rüstungsexporte“ kannte er fast jedes Detail von Waffensystemen. Der Journalist und Friedensforscher starb am 1. Oktober 2020 in Berlin im Alter von 64 Jahren.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Fotografie „Heimatfront“ – Wie mitten im friedlichen Oberschwaben der Krieg simuliert wird

Der Fotograf Claudio Hils hat über Jahre hinweg Einrichtungen für militärische Übungen in Oberschwaben erkundet. In ehemaligen Atomwaffendepots, alten Wehrmachtskasernen und hochmodernen Trainingszentren findet er Bilder des Militärischen, die eine zivile Gesellschaft mit der Frage herausfordern: Wie stehen wir zur Einstudierung und zur Ausübung von staatlicher Gewalt?  mehr...

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