STAND
AUTOR/IN

Wissenschaft, das war bis vor einem Jahr etwas, was sich weitgehend losgelöst von der Gesellschaft abgespielt hat. Corona hat das schlagartig verändert – Virologen wie Christian Drosten oder Virologinnen wie Melanie Brinkmann sind in Pandemie-Zeiten sozusagen „mitten in der Gesellschaft“ angekommen.

Audio herunterladen (7,7 MB | MP3)

„Wir leben in einer Wissenschaftsgesellschaft“, findet auch der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf. In SWR2 am Morgen begründet er das damit, dass der Übergang von der Grundlagenforschung hin zur Anwendung sehr smart, also sehr übergangslos und einfach geworden sei: „Das sehen wir zurzeit sehr aktuell in der Pandemie, in der Impfstoffforschung, wenn es darum geht, das Virus zu verstehen. Wir sehen das aber genauso in aktuellen Themen wie der künstlichen Intelligenz“.

Grundlagenforschung und Anwendung seien in dieser Zeit sehr nahe zusammengerückt. Eine Aufgabe der Zukunft sei, die Wissenschaft weiter nach außen zu kommunizieren. Auch der Ablauf von Forschung sollte mehr dargestellt werden, so Konrad Wolf.

STAND
AUTOR/IN