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„Eine faire Verteilung von Impfstoff ist die schlaueste Verteilung“, sagt Caroline Schmutte vom Wellcome-Trust. Es sei nicht sinnvoll, ein Wettrennen um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid 19 aufzumachen. Immer werde es darum gehen, welche Länder den Impfstoff am nötigsten bräuchten.

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Die weltweit rasante Verbreitung des Virus zeige, dass es keiner Nation nützen werde, als erste an einen Impfstoff zu kommen, so Schmutte. Der wirksamste Schutz werde darin bestehen, das Virus dort zu bekämpfen, wo es sich besonders stark verbreite. Zugleich sei es im Prozess um die Zulassung von Impfstoffen sehr wichtig, die Vorgänge mit maximaler Transparenz zu kommunizieren. Nur so lasse sich Vertrauen in die Entwicklung und Verteilung des Impfstoffs herstellen.

Caroline Schmutte leitet das Deutschland-Büro des gemeinnützigen Wellcome Trust mit Sitz in London, der als zweiter großer Förderer medizinische Forschung gilt, neben der Bill and Melinda Gates Foundation.

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