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Alternativen zur gegenwärtigen Arbeitssituation weltweit würden gesellschaftlich kaum diskutiert, sagt Lisa Herzog, Philosophin und Sozialwissenschaftlerin der Universität Groningen und Mitunterzeichnerin des weltweiten Manifests „Arbeit - demokratisieren, dekommodifizieren, nachhaltig gestalten".

In dem Manifest, das in Deutschland bei Zeit Online erschienen ist, sprechen sich über 3000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ein neues Wirtschaften nach der Pandemie aus. In SWR2 sagt Herzog: „In der Corona-Krise sehen wir, was für ein verfehltes Paradigma das ist, Arbeit nur nach rein monetären Gesichtspunkten zu bewerten und die ganzen menschlichen Zusammenhänge in den Hintergrund zu schieben." Sie hoffe, dass durch das Manifest die Ideen für eine neue Arbeitswelt deutlich mehr in die Diskussion gelangten. „Es ist wichtig, in eine breite gesellschaftliche Debatte darüber einzusteigen".

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