Gespräch

Dringend weitere Spenden für die Ukraine benötigt: Der Krieg darf nicht normal werden

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„Wir benötigen dringend weiter die Hilfe und Unterstützung der ganzen Welt“, sagt Andriy Bernadyn von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar in SWR2. Medikamente, Nahrungsmittel, Hygieneartikel und Spenden. Bernadyn schätzt, dass seine Organisation bereits etwa 70 LKW mit Hilfsgütern in die Ukraine gebracht habe.

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Drei Monate nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine ist die Hilfsbereitschaft in Deutschland ist nach wie vor groß, allein bis Ende April wurden 752 Millionen Euro gespendet. Auch Sachspenden und Medikamente wurden und werden weiterhin benötigt.

Kühlwagen für den Transport von Leichen organisiert

Das Land befinde sich aber gerade in einer sehr schwierigen Phase: „Wir haben vor zwei Wochen einen Kühlwagen für den Transport von Leichen organisieren müssen ... Wir appellieren an die deutsche Gesellschaft und den deutschen Staat uns weiter zu helfen.“

Nicht an den Krieg gewöhnen

Man dürfe sich nicht an den Krieg gewöhnen, in Deutschland „wo man die Sirenen nicht hört, wo man die zerstörten Häuser nicht sieht, wo man die getöteten Menschen nicht sieht, kommt mit der Zeit die Phase, wo man sich damit abfindet. Aber die Hilfe darf nicht abbrechen.“

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