Gespräch

Waldgipfel: Wald heißt nicht einfach „Acker mit Bäumen“

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Statt mit der Gießkanne Subventionen zu verteilen, sollte in Zukunft honoriert werden, dass der Wald Kohlenstoff speichern kann, fordert Werner Eckert, Chefredakteur der SWR-Redaktion Umwelt und Verbraucher, vor dem Waldgipfel der Bundesregierung.

Der Wald ist in schlechtem Zustand

Und Unterstützung sei dringend nötig, findet Eckert. „Vier von fünf Bäumen haben lichte Kronen und 37 Prozent der Bäume weisen deutliche Verlichtung auf“, zitiert Eckert den Waldzustandsbericht 2020. Gut zwei Prozent müssten komplett neu bewaldet werden. Dabei übernehme der Wald für den Klimaschutz und als Lebensraum für viele Tiere eine wichtige Funktion, so Eckert.

Beim zweiten Nationalen Waldgipfel am 2. Juni 2021 will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) über den aktuellen Stand und die finanziellen Hilfen für die deutschen Wälder berichten.

SWR Thema Wald Hoffnung für den Patienten Wald?

Was wird aus unserem Wald? Die Trockenheit der letzten Jahre setzen dem Wald zu. 43 Prozent der Bäume sind bereits geschädigt und wichtige Baumarten sterben auf teils großen Flächen ab.  mehr...

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