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Haruki Murakami, japanischer Star-Autor und seit langem Literaturnobelpreishoffnung, hat jetzt T-Shirts entworfen: Das ist ein Thema auf den Kulturseiten der Zeitungen und im Netz. Und es geht um Julian Reichelt, den Chefredakteur der Bild-Zeitung. Der sieht sich gerade mit einer Compliance-Untersuchung im eigenen Haus konfrontiert: Die Vorwürfe sollen wiederholtes Fehlverhalten gegenüber Frauen betreffen.

Die Murakami-Kollektion bei Uniqlo:

Reaktionen auf #reichelt:

Axel-Springer-Haus, 23:58 Uhr. Zum vierten Mal schon betrat der derangierte Chefredakteur das Büro des vierschrötigen Altkolumnisten, um zu überprüfen, dass dieser seine rauschhafte Post auch wirklich an Meghan und nicht etwa an jemand anderen schreiben würde.

„Für Reichelt sind die internen Ermittlungen äußert unangenehm.“ – Wie angenehm mag es im Vergleich für die betroffenen Frauen gewesen sein, unter ihm zu arbeiten? https://t.co/oRNJQHC1GR

Warte auf die Kolumne des Aktivisten Don Alphonso über Julian Reichelt und seine Machenschaften ✊🏾

Gespräch Nackte Wahrheiten mit Feigenblatt: Die Serie „BILD.Macht.Deutschland?“ bei Amazon Prime

Erstmals durfte ein Filmteam umfassend den Redaktionsalltag bei der BILD-Zeitung dokumentieren. Entstanden ist daraus die Serie „BILD.Macht.Deutschland?“ für das Streaming-Portal „Amazon Prime“. Ein Format, das durchaus neue Einblicke in den Alltag der umstrittenen Boulevard-Zeitung biete, so Moritz Tschermak in SWR2, Leiter des BILDblogs, der fehlerhafte BILD-Geschichten nachrecherchiert und richtigstellt. Gezeigt würden beispielsweise Redaktionskonferenzen, in denen es auch kritisch werde. „Da gibt es Widerworte in der Konferenz, Kritik an nicht funktionierenden Abläufen, Kritik auch direkt am Führungsstil von Chefredakteur Julian Reichelt“, so der Leiter des BILDblogs. Bemerkenswert seien Szenen, wie Reichelt und Kollegen von Horst Seehofer direkt ins Bundesinnenministerium bestellt würden und auf diese Weise exklusiv über eine Razzia gegen die Hisbollah in Deutschland berichten könnten. Etwas erschreckend sei das für ihn gewesen, so Tschermak, dass Seehofer die BILD hier offensichtlich als geeigneten Medienpartner betrachtet habe. Auch andere Teile der Serie blieben fragwürdig, zum Beispiel der angeblich offene Umgang der BILD mit eigenen Fehlern. Hier würden letztlich nur Ungeschicklichkeiten, etwa Schreibfehler behandelt, journalistisch fragwürdige Berichte der BILD wie beispielsweise die Kampagne gegen den Virologen Christian Drosten dagegen nicht.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Literatur Haruki Murakami kann auch kurz und witzig: Kurzgeschichten „Erste Person Singular“

Mädchen, Baseball und Musik – darum geht es in den sieben neuen Kurzgeschichten von Haruki Murakami. Und einmal tritt auch ein sprechender Affe auf. Altbekannte Murakami-Elemente also, die nach den umfangreichen Romanen „1Q84“ und „Die Ermordung des Commendatore“ in der Kürze ungewohnt frisch wirken. Obwohl der berühmte Autor am 12. Januar bereits 72 Jahre geworden ist, wird er nicht schreibmüde. Und anders als seine oft quälend langen Romane sind die Kurzgeschichten im Band „Erste Person Singular“ mitunter sehr witzig.  mehr...

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