Tagesgespräch

Vorsitzende im Digitalausschuss: Flächendeckende mobile Datenabdeckung kommt bis 2030

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AUTOR/IN
Sabine Hackländer

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Die Ampel-Koalition setzt im Zuge ihrer Digitalstrategie auf eine flächendeckende Mobilfunk-Versorgung bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Die Vorsitzende des Digitalausschusses im Bundestag, Tabea Rößner (Grüne), nannte im SWR2 Tagesgespräch das Jahr 2030, an dem mobiles Telefonieren und mobile Datenübertragung überall in Deutschland möglich sein sollen. "Das klingt noch weit in der Ferne, aber wir müssen auch sagen, dass in den vergangenen Jahren in diesem Bereich zu wenig getan wurde." Jetzt sei eine gemeinsame Anstrengung beim Mobilfunkausbau vorhanden. "Das wollen alle." Deshalb sollten die Gespräche mit den Bundesländern beschleunigt werden, da Änderungen in der Landesgesetzgebung notwendig seien. An die Telekommunikationsunternehmen appellierte Rößner, ihre Versprechen zum Mobilfunkausbau einzuhalten.
Die Grünen-Politikerin kritisierte die Vorgängerregierungen in Bezug auf den Ausbau der Infrastruktur. "Da wurde auf eine falsche Technologie gesetzt." Man habe auf ein verbessertes Kupferkabel gesetzt, anstatt gleich auf die leistungsfähigeren Glasfaserkabel umzusteigen. Der Umstieg sei jetzt notwendig, weil Glasfasernetze auch weniger Energie verbrauchten. Die Vorsitzende des Digitalausschusses sieht Eile geboten. Deshalb habe man gemeinsam mit den Ländern die Förderbedingungen verbessert und die Verfahren beschleunigt, um die notwendigen technischen Voraussetzungen zu schaffen. "Das ist der richtige Weg."

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Sabine Hackländer