Kulturmedienschau

Volksbühne-Intendant Dörr geht schnell und überraschend | 16.3.2021

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Wir wissen nur, dass er geht, nicht wer ihn bis zum Sommer vertritt: Klaus Dörr, der Interimsintendant der Berliner Volksbühne verlässt das Theater, das hat er gestern Nachmittag erklärt. Erst am Samstag waren heftige Vorwürfe gegen ihn öffentlich geworden: Vorwürfe, er habe zu seinen Mitarbeiterinnen „körperliche Nähe“ gesucht, habe „anzügliche Witze“ gemacht, die Rede ist von „unangemessenen SMS“ und von heimlichem Fotografieren „unter den Rock“. Vieles davon dürfte sich in einer rechtlichen Grauzone befinden und ist wohl nicht justiziabel, vor allem hat die Untersuchung der Vorwürfe jetzt erst begonnen. Der Intendant packt seine Sachen trotzdem schon.

Gespräch Strukturen aus Förderung und Übergriffigkeit: #MeToo-Vorwürfe gegen Intendanten der Berliner Volksbühne

Nachdem ihm mehrere Frauen sexualisierte Grenzüberschreitung vorgeworfen hatten, gibt der Intendant der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, nun seinen Posten ab. Laura Kiehne vom Ensemble Netzwerk fordert einen Umbruch bei der Besetzung von Leitungspositionen.  mehr...

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Kulturmedienschau Missbrauchsvorwürfe an der Volksbühne und bei BILD | 15.3.2021

„Metoo an der Berliner Volksbühne – eine Bühne für Sexisten“ – so titelte am Wochenende die taz. Und was die Journalistin Viktoria Morasch da über die Vorwürfe vieler Frauen gegen den Intendanten Klaus Dörr berichtete – das wird den Kulturbetrieb in Deutschland wohl noch eine ganze Weile beschäftigen. Zumal es gerade ähnliche Vorwürfe auch gegen einen anderen prominenten männlichen Chef gibt, Julian Reichelt, den Chefredakteuer der Bildzeitung.  mehr...

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