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„Wie sieht die Zukunft der europäischen Kulturpolitik aus?“ Auf diese Frage soll das Programm „Visions of Creative Europe“ eine Antwort geben, das Kulturstaatsministerin Monika Grütters beim Treffen der europäischen Kulturminister*innen vorstellen will. Gerade in der Corona-Krise sei das „Bewusstsein für die europäische Kulturpolitik noch verbesserungswürdig“, sagt Sabine Verheyen (CDU), Vorsitzende des Kulturausschusses des EU-Parlaments. Neben der gesellschaftlichen müsse dabei auch die ökonomische Bedeutung der Kultur bedacht werden. Immerhin vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes der EU werde im Kultur- und Kreativsektor erwirtschaftet. Angesichts dessen sei die EU-Kulturpolitik „viel zu mager ausgestattet“. Wenn kulturelle Vielfalt reduziert würde wegen der Corona-Krise wäre das aber ein Verlust für uns alle, der in Zahlen allein nicht zu bemessen ist, so Sabine Verheyen.

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