Gespräch

Übung macht den Meister – aber welche Übung?

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Max Bauer

Ist es wirklich die Übung, die den Meister und die Meisterin macht? Oder kommt es auf Talent, Motivation und mentale Stärke an? „Uns interessiert vor allem, ob es besondere Arten des Übens gibt, die effektiver sind als andere“, sagt Michael Schneider, Professor für Pädagogische Psychologie an der Uni Trier, in SWR2.

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Spitzensportlerinnen, die Rekorde knacken, Weltklasse-Pianisten, die die Finger über die Tasten fliegen lassen oder Forscherinnen, die in Rekordzeit Impfstoffe entwickeln – Jeder Mensch übe im Alltag irgendetwas, ob Fahrradfahren, Schachspielen oder Rosenzüchten.

Übung habe jedoch ganz unterschiedliche Facetten, so Schneider, der eine aktuelle Studie an der Universität Trier leitet. Welche Ziele setzt man sich? Welches Feedback holt man sich von anderen? Oder wieviel Leiden ist an bereit zu ertragen? All diese Facetten wolle die Studie erforschen und schauen, wie sehr diese Facette mit Leistung und Erfolg zusammenhängen.

Es gebe Theorien, die sagen, dass es gar nicht so wichtig sei, wie viel man übt, erklärt Michael Schneider. Auf die ganz bestimmte Art des Übens komme es vielmehr an. Ein Musikstück tausende Male zu spielen, bringe kaum etwas. Hilfreicher sei die konkrete Analyse der eigenen Fehler und Schwächen und das Feedback, das man sich von außen hole.

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